Freitag, 29. August 2014

Hautes Alpes - auf der Sonnenseite der französischen Alpen


Magnifique! Wie wunderschön ist dieses Eck in den Französischen Alpen und wie sonnenverwöhnt. Eine Gegend mit knapp 4.000 Meter hohen Bergen, auf deren Gletscher an 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint. Eine Gegend, in der die Erdgeschichte die Gesteinsmassen wild durcheinander gewürfelt hat, Kalk, Schiefer, Gneis, Granit und ein idealer Ort für alle, die sich irgendwo in einer grandiosen Naturszenerie verlieren wollen ... beim Radfahren, beim Biken, beim Wandern, beim Klettern, bei hochalpinen Touren ... bei einem café au lait! 



Die Straßen winden sich über Pässe und durch eingravierte Täler, vorbei an alten Dörfern, mit Häusern aus Stein. Auf den Bergwiesen blühen die Lupinen, weiter oben ruft ein Bergfink und immer gibt es irgendwo einen struppigen Hund! 





Ich bin doch so gerne oben und schaue hinunter auf die Welt. Ich mag es, wenn sie meinem Blick zu Füßen liegt. Tief hat sich die Guisane - ein Gletscherbach - in ihre Felsen gegraben und fließt nach Osten hin nach Briancon.


Briancon, eine mittelalterliche Stadt, eine Festung auf 1.300 Metern Höhe, die zum Weltkulturerbe zählt. Mit schmalen Gassen, offenen Kanälen, einem samstäglichen Flohmarkt, 100 und einer Sorte französischem Käse, diesen wundervollen saucisses séchées - den geräucherten Trockenwürsten mit Pfeffer und Haselnuss und, und, und ....







Ach, meine Lieben und Wunderbaren, welch ein Genuss waren diese Tage und wie schön ist es, wieder hier zu sein. Während ich hier schreibe, steigt die Vorfreude auf eure wundervollen Posts. Auf eure Fotos, eure Berichte, eure Ideen. Als ich ankam, wartete zudem eine Überraschung auf mich. Ein, mit Blumenmarken frankierte Umschlag von der lieben Tanja von Shabby chic and I. Sie macht traumhaft schöne Stoffblumen, die ich euch das nächste Mal zeigen darf! Tausend Dank liebe Tanja, tausend Dank an euch und ein sonniger Sonnenhut als Blumengruß!!!



Habt ein sonnenverwöhntes Wochenende und eine wunderhübsche Zeit!
Es herzt euch
Tante Mali

Mittwoch, 20. August 2014

Rosen, Roses, Rosas ... bevor sie verblühen!!!!


Oh, meine Lieben und Wunderbaren, was war das für ein hübscher, kleiner Tag im Garten! Die Rosen blühen, als ginge es darum, eine Wette zu gewinnen, Herzen zu erobern, einen Blick der Bewunderung. Da musste der alte Küchentisch nach draußen. Da musste die alte Rosenvase aus dem Keller und die Tasse auch. Und fertig war der Tisch für ein frühes Abendessen begleitet von Rosenduft!  




Schnell noch ein paar Rosen, bevor sie verblühen. Für die Deko habe ich ihnen ein wenig Verstärkung gefaltet. Ein paar Rosen aus grauem Krepppapier und weißen Servietten. (Nur für den Fall, dass jemand vergessen haben sollte, wie das geht...)



An der Holzleiter hat die Natur selbst für Verstärkung gesorgt. Hier ranken sich Edelwinden an den Zweigen empor. 



Auf der Stromleitung sammeln sich schon die Schwalben...


... daher noch einmal schnell ein paar Rosen, bevor sie verblühen. 


Traumhafte Tage, wundervolle Stunden, eine glückliche Zeit wünsch ich euch! Danke für euren reizenden Besuch!
Ich folge ein Stück weit den Schwalben und verlasse für eine Woche die virtuelle Welt. 
Bis dann ... eine dicke Umarmung! Habt es einfach nur fein!!!
Tante Mali

Donnerstag, 14. August 2014

Die Milchkanne unter dem Apfelbaum und das Herz aus Dosen DIY


Wer hat den Tau auf die Wiesen gestreut, damit alles funkelt und glänzt? Wer hat der Lilientraube Streifen gemalt? Wer hat die Kanne umgeworfen und die Milch verschüttet? Sie rinnt unter dem Apfelbaum in die jungen Farne hinein. 




Vor zwei Jahren ist unter meinem großen Apfelbaum eine Milchkanne umgekippt und seit einem Jahr sät sich die Milch davor selber aus. Das Steinkraut ist ein extrem praktischer Gartenbewohner, finde ich. Es kaschiert Beetränder, ist pflegeleicht und blüht bis weit in den Herbst hinein.
Ach übrigens: Die Mirabellen sind auch schon reif.



Ach, meine Lieben und Wunderbaren, wenn ich eure wunderbaren Posts lese, mich an euren Ideen begeistere, wenn ich über eure Bilder staune und über das, was ihr macht, dann sitze ich meist im Wintergarten - und das ist dann mein Gartenblick.




An der südlichen Glasfront habe ich marokkanische Dekoelemte aufgehängt, damit die Vögel wissen, dass es hier für sie nicht weiter geht. Die Vorhänge sind bei mir außen angebracht, und das nur im Sommer und außerdem sind sie nur tagsüber zu. Sie dienen als Sonnenschutz. An den Schleifen, die sie raffen, hängen Herzen aus Dosen. Einfach und schnell selbst gemacht!


Dose auseinander schneiden und glätten indem man sie über eine Kante zieht. Herzform anzeichnen und mit einer Nagelschere ausschneiden. Löcher stanzen - ich mach es mit einem Einsatz für einen Bit- oder Spax-Schraubenzieher. Mit Häkelgarn zusammen nähen. Fertig. (Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Faible für das Upcycling von Dosen habe: Tante Malis Libellen)




Wie wunderschön, dass ihr mit mir hier, in meinem Wintergarten sitzt! Wie wunderschön, dass ihr mit mir in meinen Garten schaut! Wie wunderschön, dass es euch gibt!!!
Habt Dank für die vielen sonnigen Stunden, es macht unendlich viel Spaß mit euch!!! Ein kleines Beet voll mit Steinkraut, Alyssum Lobularia maritima, als mein Blumengruß!


Ein sonniges langes Wochenende wünscht 
Tante Mali
die euch herzt und drückt!!!

Donnerstag, 7. August 2014

Home made Curry und Rosen, Rosen, Rosen .....



Es gibt Tage, da erinnert das Licht in meinem Garten an jenes, über den Reisfeldern irgendwo in Südost-Asien. Da ist der Himmel ganz klar und dennoch legt die Sonne eine ungewöhnliche Sanftheit über alles, was ihr unterkommt. An einem solchen Tag waren die Zwiebeln reif, die Chilis rot, der Koriander streckte seine Samen in alle Richtungen und der Thai-Korinander verströmte bei jeder Berührung seinen intensiven Duft.



Eine Curry-Paste selbst zu machen, ist keine Hexerei und das Schönste ist: Man kann kombinieren wie man will und wonach einem gerade der Geschmacksinn steht. Diesmal ging sie so:
Ingwer, Lemongras, Knoblauch, Zwiebeln, Chili, Thai-Koriander grob hacken.
Koriandersamen und Sternanis ohne Öl kurz anrösten und mörsern. Den langen Pfeffer ebenfalls mörsern. Alles mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab zu einer dicken Paste verarbeiten, den Saft einer Limone, etwas Honig und Salz dazugeben und schon duftet es in der Küche wie an den Garküchen tief im Osten dieser Welt.
(Diese Currypaste wird als Basis für Curry-Gerichte verwendet und kommt einfach mit dem Gemüse und/oder dem Fleisch, Fisch, Huhn in den Topf.)


Im Garten haben derzeit die Rosen ihren zweiten, großen Auftritt und offensichtlich genießen auch sie das sanfte Licht. Die alte, rote Diva führt bereits eine lange und gute Ehe mit dem noch älteren Birnenbaum. Sie strukturieren das Terrassenbeet nach Westen hin.




Weiter unten, im Süden hat sich eine dunkelblaue Clematis in eine weiße Kletterrose verliebt. 



Und vor dem Kiesgarten stielt eine unermüdliche, ungarische Strauchrose den Gräsern die Show.



Ok, ok, ok, - ich bin im Grunde meines Herzens eben eine hoffnungslose Romantikerin. Ich packe die schönen Augenblicke in eine Schatulle und bewahre sie in meiner Erinnerung. In diesem Sinne wünsche ich euch, meine Lieben und Wunderbaren, einen Himmel voller Rosen und eine sanfte Sonne als Begleiterin. 


Danke für die schönen Momente, die lieben Besuche und eure wundervollen Blogs!
Es herzt und drückt euch
Tante Mali