Donnerstag, 25. Juni 2015

Book Planter und schwarze Erde


Read a book, cut the pages and grow a cactus in it! 

Oh, ich gestehe, seit ich diese bepflanzten Bücher zum ersten Mal gesehen habe, schwirren sie wie Hummeln durch meinen Kopf, nur um zu verschwinden und wieder aufzutauchen und wieder zu verschwinden und ... und jetzt habe ich eines gemacht. 


Wie immer im Leben, kommt eins zum anderen: Ein paar Bücher waren zur Seite gelegt worden, um sie wegzugeben, der Geburtstag einer Freundin naht und dann stand auch noch ein großer Karton mit schwarzer Erde vor der Türe. 


Als die Book-Planter-Hummel all die vorhandenen Zutaten sah, brummte sie vor Vergnügen.


Die schwarze Erde ist eine Terra Magica und verspricht die fruchtbarste und dauerhafteste Erde der Welt zu sein. Sie ist rein biologisch und torffrei, wird aus Biomasse hergestellt und benötigt über Jahre keinen zusätzlichen Dünger. Das klingt mehr als vielversprechend und ich bin gespannt. Der kleine Kaktus bekam nur einen "Schluck" davon, die Sommerastern hingegen eine für sie angemessene Portion. Den Rest bewahre ich auf, bis die Zweijährigen zu sähen sind und der Feldsalat für den Herbstanbau. 




Wenn der kleine Kaktus plötzlich mexikanische Ausmaße erreicht, kann ich immer noch einen Sombrero flechten und ein Maultier kaufen ... was meint ihr?




Eine richtig gute Anleitung für den Book-Planter findet ihr übrigens hier.



Ja, meine Lieben und Wunderbaren, so ist das, mit den Hummeln im Kopf. Ihr habt sie ja auch!!! Woher hätten sonst meine ihre Anregungen her!  
Ich wünsche euch wundervolle Tage, ein Lächeln auf den Lippen und packt eurer Glück beim Schopf!
Herzlichst
Tante Mali


Sonntag, 21. Juni 2015

Sommer!!!!!!


Einen fantastischen Sommer, ganz nach eurem Geschmack!!! Das wünsche ich euch, meine Lieben und Wunderbaren und denen, die ihn heute begrüßen, ein wundervolles Fest!



Ich hab ihm einen Kranz aus den Früchten des Frühlings gebunden.
Die Kapseln des weißen Mohns, die Samenstände der Jungfrau im Grünen, die Fruchtstände der Rosen und ein paar alte Blüten der Schneerosen dazu. 





Welcome summer - und uns allen eine traumhaft schöne Zeit!!!
Tante Mali


Donnerstag, 18. Juni 2015

Coffee on the roof - Mohn-Kirsch-Tarte hmmmmm!



Heute, meine Lieben und Wunderbaren, möchte ich euch herzlich einladen zu Kaffee und Kuchen auf dem Dach. Es gibt Sonnenflecken zu zählen und jede Menge Kirschen, die man im sitzen ernten kann. Die Äste des Kirschenbaumes nehmen fast die gesamte Dachfläche des Wirtschaftsgebäudes ein. Als Kinder haben wir uns dort versteckt und mit den Kirschkernen auf jeden gezielt, der als Eindringling galt. Wenn jetzt die Kirschen reif sind, entsteht hier kurz entschlossen ein improvisiertes Dachcafé.  




Da packe ich dann ein Tablett mit Geschirr und Deko voll und balanciere damit über die Leiter auf das Dach. 


Ein paar weiße Rosen in alten Gläsern und in der Zuckerdose des Goldrandgeschirrs haben allemal Platz. Die Leinendecke  und die Pölster für den Popo werden unter den Arm geklemmt. (Wer will denn schon oft gehen.)



Nur die Mohn-Kirsch-Tarte wird als Einzelstück nach oben transportiert. Zumindest von unten nachgereicht, gemeinsam mit dem Kaffee. 


Sie hat einen Boden aus einfachem Mürbteig, der 10 Minuten vorgebacken wird. Danach kommt die Mohnfülle hinauf. (Mohn mit Vanillezucker, Zitronenschale, etwas Zimt und heißer Milch verrühren) das ganze wird mit Kirschen belegt und wieder 10 Minuten gebacken. Kirschen pürieren und mit 500g Topfen mischen, über die Mohnmasse geben. Backofen auf 160 Grad zurück schalten und so lange backen, bis der Teig an den Rändern braun wird. Vor dem Servieren ein paar Blätter Erdbeerminze auf die Tarte streuen - hmmm, das schmeck richtig erfrischend. 



Ach, was ich noch sagen wollte ... meine Nachbarn haben sich längst an meine Blödheiten gewöhnt... oder tun zumindest so, als hätten sie... außerdem bin ich noch immer gut in Kirschkernschießen :)! Und das geht so: Kirsche essen, Kern seitlich zwischen Daumen und Zeigefinger klemmen, zielen, zusammendrücken - yes!!!!



Na, Lust auf ein Match? 
Tausend Dank für eure lieben Besuche und für die reizenden Kommentare auch. Tausend Dank an die, die mich und meine Flausen schon lange begleiten und an jene, die frisch dazu gekommen sind. Eure Gesellschaft ist wunderbar und macht ganz viel Freude und Spaß! Ich wünsche euch wunderhübsche Tage und eine glückliche Zeit
Tante Mali 

Sonntag, 14. Juni 2015

Lazy summer evening


Mit der tief stehenden Sonne vom Liegestuhl auf den Kirschbaum wechseln und die kleine Welt von oben sehen.




Die Nase in Salbei, Lavendel und Rosen stecken.



Im Kiesgarten kochen.



Ein wundervolles Rezept von Mari Z ausprobieren.




Genießen, genießen, genießen,  bis weit hinein in eine sternenklare Nacht.


Schöne Momente, meine Lieben und Wunderbaren, sind noch viel schöner, wenn man sie teilen darf. Daher heute dieser kleine Post zwischendurch. Schön, dass es euch gibt!
Auf den Sommer!!!!
Tante Mali

Donnerstag, 11. Juni 2015

Das Nähzimmer unter dem Apfelbaum


An der Ostseite des Hauses, dort wo der Kücheneingang ist, hat, zwischen der Weichsel und der Kirsche, gerade noch ein Apfelbaum Platz. Es ist ein Kronprinz Rudolf, aber weil er der Kleinste von den Dreien ist, wird er von mir Prinzessin genannt.



Anfang Juni zieht die Prinzessin ihren Kindern ein Rüschenröckchen an und die Rosendeutzie dahinter trägt ihr feinstes Spitzenkleid. Da verlangt die alte Nähmaschine nach draußen und das Liebestöterhöschen ruft laut: Ich will auch dazu! 




Es ist eine altehrwürdige Gasser - ein Produkt der größten Nähmaschinenfirma der Österreichischen Donaumonarchie - und meine Omi hat damit noch fleißig genäht. Was das Schönste ist, es sind sogar noch ein paar Utensilien aus dieser Zeit im Haus. Woher die Moderne Welt, eine illustrierte Monatsschrift für Kunst, Literatur und Mode aus dem Jahre 1922 stammt, weiß ich allerdings nicht. Drei Exemplare sind da und sie sind wundervoll. Mit eingeklebten Bildern, schnörkeligen Texten und sensationellen Modetipps.




Lindenblütenfarbige Marquisettekleidchen und erdbeerfarbige Organdykleidchen, heißt es darin, trägt man als Frau am Nachmittag - und bloß keine Hüte aus Stroh! Für die Rennbahn empfiehlt sich ein Cape aus weißem Satin de Chine mit schwarzem Samt.


Wir hingegen tragen Apfelgrün, kombiniert mit dem zart durchscheinenden Rosa der Deutzie. Hängen das Liebestöterhöschen für 50 Cent aus dem Sozialmarkt auf den Messingbügel für einen Euro vom Flohmarkt, stellen die Nähmaschine, ein Erbstück, auf das Bistrotischchen aus dem Trödelladen und haben eine gut geratene Gartendekoration. 



Ach, kann das Leben so herrlich einfach sein!!!! Ich muss übrigens jedesmal schmunzeln, wenn ich vorbei gehe und das ist gut. Nun darf ich mich noch ganz ganz lieb für euren Besuch bedanken, meine Lieben und Wunderbaren! Habt eine wundervolle Zeit, genießt dieses traumhafte Wetter und kultiviert vor allem eure Flausen im Kopf!
Es umarmt euch
Tante Mali