Donnerstag, 23. Februar 2017

Der Garten und sein Versprechen


Herzlich willkommen, ihr Lieben und Wunderbaren. Ist ein Garten im Februar nicht wie ein süßes Versprechen? Zeigt er nicht da und dort, dass er langsam aus seinem Schlaf erwacht? Die Tage sind merklich länger geworden, die Luft um die Mittagszeit schon mild. Im Schatten noch Schnee und an den sonnigen Plätzen schon da und dort ein wenig Dekoration.


Schnittarbeiten wollen erledigt werden und liefern bequemes Rohmaterial für Blickfänge, die so schnell von den Händen gehen, als hätten sie den ganzen Winter dafür geübt.


Ein paar Äste vom Baumschnitt mit Blumendraht zusammengebunden, kleine Kränze aus Weide und Birke, ein Stein und schon füllen drei kleine Säulen ein paar Löcher im Beet. Später dürfen sie zuwachsen, jetzt werden sie kritisch beäugt. 



Aus den Gräsern und der Weide lassen sich gut Kränze und Nester bauen. Sie lenken den Blick und erleichtern das Warten auf den ersten Winterling, das erste Schneeglöckchen oder was auch immer das Rennen nach dem Winterschlaf gewinnen wird.


Die kleinen Papierobjekte haben schon gewonnen. Sie wurden in die neue Ausgabe von Made in Paper aufgenommen und ich wiederum hab in dem Heft einiges gefunden, was jetzt auf meiner "Das wird nachgemacht-Liste" steht. 


In der aktuellen LandIdee Wohnen & Garten findet sich der gebackenen Osterkorb aus Living & Green und selbstverständlich jede Menge zauberhafte Osterdekoration. Aber wem sage ich das, ihr habt sicher schon geblättert, wie ich euch kenne :)! Vermutlich geht es euch wie mir: Im Frühjahr werden immer die meisten Gartenzeitschriften gekauft.



Vergangene Woche habe ich mein "Terrassen-Café" eröffnet, gestern saß ich bereits ohne Decke auf dem Stuhl ... und das Licht am Nachmittag .... 


... mir fällt nur eine Zeile von Ingeborg Bachmann ein: Es gibt nichts Schöneres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein. 
Genießt die Tage, ihr Lieben und Wunderbaren, lacht mit der Sonne um die Wette, wenn sie scheint und lasst euch ganz fest herzen und drücken
Tante Mali

Montag, 6. Februar 2017

Sunday Inspiration am Montag


Jetzt hab ich doch grad den Sonntag verpasst :)! Gut, dann eben ein Sunday Inspiration's PS. (Hoffe, es gilt.) LOVE auf Pappmaché-Schalen gestickt und damit explizit den Tisch mit Liebe gedeckt.
Vielleicht eine Idee für den Valentinstag? Die Anleitung für den ganzen Schnickschnack findet ihr auf Living & Green
Einen guten Wochenstart, wünsche ich euch ihr Lieben und Wunderbaren und lasst euch von diesem Wetter nicht unterkriegen, das wird wieder!
Gedrückt und geherzt
Tante Mali 


Donnerstag, 2. Februar 2017

Herzlich willkommen, lieber Februar


Herzlich willkommen, ihr Lieben und Wunderbaren, herzlich willkommen kleiner Februar. Der kürzeste aller Monate, für manche der närrischte zugleich. Der Monat der rauschenden Ballnächte, der Monat mit dem Valentinstag und der Monat, an dem die Tage spürbar länger werden. 



Heute ist Maria Lichtmess und damit geht die Kurve der Tageslänge steil nach oben ... wie wunderbar. Während ich hier sitze und das schreibe ist es allerdings schon längst dunkel und ein Feuer brennt im Herd. Noch ist es nur im Haus ein wenig frühlingshaft, noch ist es Suppenzeit.





Die Vietnamesische Hühnersuppe mit viel Ingwer und Glasnudeln wärmt von innen und das - glaubt mir - durch und durch.
Ordentlich Ingwer und eine Zwiebel klein schneiden und gemeinsam in Sesamöl anrösten, dann Knoblauch und klein geschnittenes Zitronengras dazu geben und mit Cherry ablöschen. Hühnerfleisch (welche Teile ihr wollt) und Karotten in den Topf geben, mit Wasser aufgießen, mit Teriyaki-Sauce und Pfeffer würzen und kochen lassen. Etwas später noch Zuckerschoten hinzufügen.
Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 20 Minuten quellen lassen. Erdnüsse hacken und ohne Fett rösten, frisches Koriandergrün hacken. Ist die Suppe fertig, das heißt das Hühnerfleisch gar, dieses in mundgerechte Stücke schneiden. Gemeinsam mit den Glasnudeln in eine Schale oder einen Teller geben und mit Koriander und Erdnüssen servieren. Sie schmeckt wirklich wunderbar.



Und genau das ist das Schöne an diesem noch so jungen Monat, weil schon oder noch Beides geht: Etwas Frühling im Haus und etwas Suppe im Topf. 



Ich hab mich übrigens wieder ein wenig mit Papier und Kleister gespielt und diese kleine "Rüschenkrägen" für die Blumen gemacht. 



Lieber kleiner Februar, wir nehmen dich, wie du bist und hoffen, dass der eine oder andere Nordwind bläst, denn dann, so sagt eine Bauerregel, wird es ein gutes Jahr.
Habt eine wundervolle Zeit, ihr Lieben und Wunderbaren, macht es euch gemütlich, wenn euch danach ist, um an einem anderen Tag frech und wild und ungestüm zu sein.
Fühlt euch fest gedrückt und geherzt
Tante Mali