Das Glück und die Ausnahmesituation

Gartendekoration Frühling
Herzlichst willkommen ihr Lieben und Wunderbaren, ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid gesund.
Stay at home - 
Was ist das für eine befremdliche Situation, in der wir zusammenstehen müssen, indem wir uns voneinander fernhalten? Der soziale Schulterschluss äußert sich seit einigen Tagen in mindestens einem Meter Abstand halten. Das fühlt sich bizarr an, eigentümlich, ja manchmal sogar etwas gruselig und auch skurril. Dann nämlich, wenn man sich beispielsweise mit der Nachbarin, die vergangene Woche noch umarmt wurde, telefonisch zum Kaffeeplausch verabredet und dabei, getrennt durch die Straße, von Gartenzaun zu Gartenzaun spricht.
Stay at home - wir lernen neue Vokabeln. Social Distancing, Krisennationalismus ... Wir lernen, dass Mobilfunkanbieter Bewegungsdaten von Handybesitzern weitergeben (möchten), wir hören, dass Länder mit Methoden der Spionageabwehr den Aufenthaltsort ihre Bürger kontrollieren, Grundrechte, in der Verfassung verankert, werden eingeschränkt. Wir hören eine martialische Rhetorik - Krieg, Kampf, Ausrottung. Wen wundert es, dass auch das Denunziantentum, die "Bitte-ich-weiß-was-Mentalität" wieder aus ihrer Ecke kriecht. Homo homini lupus - der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.
Auf der anderen Seite steht eine ungeheure Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Menschen, die Besorgungen erledigen, mit dem Hund spazieren gehen oder in einer anderen Form Gutes tun. DANKE und CHAPEAU!
Die Liste um COVID-19 ist lang. Auf ihr finden sich all die menschlichen Schicksale, die hinter den kommunizierten Zahlen stehen, auf ihr findet sich aber auch der Umstand, dass im Hafen von Lignano wieder Delphine schwimmen. Auf dem aktuellen Satellitenbild von China sind die rot-orangen Flecken verschwunden, die Zeichen für die Luftverschmutzung sind. Das Bild der biblischen Plagen drängt sich auf, der Apokalyptischen Reiter ... doch: Warum braucht es so oft den Schrecken, damit der Mensch Einkehr hält? 
Wir haben eigenverantwortliches Handeln nicht verlernt.
Stay at home - Ich halte es im Sinne von Karl Valentins "Ich freue mich wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, dann regnet es auch." 
Positiv denken hat immer schon mehr bewirkt, als Trübsal blasen. Die Angst ist eine schlechte Partnerin und niemandem hilft es, wenn die Welt nach Wermut und Galle schmeckt. Das klingt einfach, das klingt nach Psychologie Grundkurs I, das ist mit Arbeit an der eigenen Person verbunden, mit dem Ablegen von Routinen, doch wissen wir nicht alle, dass, wer immer nur die ausgetretenen Pfade nimmt, nichts Neues kennenlernt?
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Sauerteig angesetzt. Das ist keine große Sache, aber sie ist gemacht.
Stay at home - Wenn ich dieser Tage mit meinen Freundinnen telefoniere und frage was sie tun, kommt unisono die Antwort: Putzen. Ja, das tue ich auch. Wann, wenn nicht jetzt kann man das ganze Haus auseinander nehmen, alles ausräumen, herumliegen lassen? Überraschender Besuch wird wohl nicht vor der Türe stehen. Die Matratze vom Tagesbett im Arbeitszimmer liegt auf der Terrasse, Decken, Kissen, Vorhänge - alles gewaschen und noch nicht wieder rückgeführt. Zugegeben, das macht jetzt nicht den Mega-Spaß, aber erfüllt, wenn es erledigt ist, mit Zufriedenheit.
Stay at home -
wie ihr, habe auch ich Hausarrest und ich kann euch sagen, es fühlt sich weit weniger schlimm an, als in meinen Kindertagen, wo die Welt prall gefüllt war, mit dem Versprechen auf Abenteuer. Verheißungsvoll, unaufschiebbar, dem Lockruf der Sirenen gleich.  Wenn ich morgens mit dem Blick in den Garten meinen Kaffee trinke, weiß ich, dass meine Situation eine gute ist. Ich habe Glück. Ich darf hinaus in mein Freilaufgehege, in dem man sich bekanntlich wunderbar verzetteln kann. Von einem Himmel, der schon lange nicht mehr so klar war - nicht einmal ein Kondensstreifen ist zu sehen, scheint die Sonne auf meine Haut. Perfekt, denn das veranlasst den Organismus, Vitamin D aufzubauen. Während ich also notwendigen und weniger notwendigen Arbeiten nachgehe, stärkt sich von selbst mein Immunsystem.
Stay at home -
Ich habe Glück, auch weil ich euch habe, ihr Lieben und Wunderbaren. In diesen Tagen sind virtuelle Begegnungen eine noch wertvollere Bereicherung. Schön, dass es euch gibt.
Passt also bitte auf euch auf. Bleibt gesund. Ich weiß, dass auch ihr diese Zeit in Teilen als Geschenk annehmen könnt. 
Fühlt euch gedrückt und geherzt
Tante Mali

P.S. 
Leseliste - ACHTUNG, das ist keine Wohlfühl-Hirnweichspüler-Auswahl, das ist Literatur.
Anleitung zum Unglücklichsein - Paul Watzlawick
Das Glück der Anderen - Steward O'Nan
Die Pest - Albert Camus
Oryx und Crake - Margaret Atwood

Kommentare

  1. Glücklich wer die Ausnahmesituation mit viel gutem Mut durchstehen kann.
    Bei uns heist das Moto der aktuellen Situation "Lockdown" und zum Glück kkönnen wir immer noch längere Hundebummels machen ohne einem Menschen zu begegnen. Obwohl mir Frauchen beigebracht hat, aktuell sei für Hunde "Socialdistancing" ebenfals pflicht, also freiwillige Leinenpflicht und auch das herumtoben mit Kumpels ist mir untersagt. Es fällt mir echt schwer - bekannte Menschen nicht mehr freundlich bwgrüssen zu dürfen.
    Dir und deinen Lieben gute und gesunde Tage
    Wünscht Ayka und ihr Frauchen

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  2. Liebe Elisabeth,
    M-am bucurat de frumoasele poze, pline de soare si lumina!
    Referitor la terorismul psihologic creat, ingradirea libertatii, etc. sunt... multe de spus.
    Puterea si-a aratat coltii fiorosi! Despre tinta... ma opresc aici!
    Cat de minunata poate fi o gradina primavara!!!
    Iti doresc zile insorite si te imbratisez (chiar daca nu este recomandat),
    Mia

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  3. Liebe Elisabeth, mit klaren Worten die ohne jede Hektik und übereifrige Ängste sind schilderst du deinen gelebten Alltag, auch, um andere zu trösten und zu ermutigen in all dem was uns momentan begegnet, verwirrt und verunsichert - Stärke, Einsicht Geduld und Kraft zu sehen.
    In der Not zeigt mancher Mensch wie er wirklich ist, ohne Maske und oft sehen wir erschreckend egoistische Züge.
    Ein wunderbar tröstlicher Post, der anzeigt dass es überhaupt nicht unangenehm oder gar schlimm ist " zuhaue zu bleiben" um sich auf Dinge zu konzentrieren die man vielleicht nicht immer " so gern" mag, die aber notwendig sind - ...
    ich verstehe viele wiederholte " gedankenlose Übertretungen von Bestimmungen" nicht, sie sind logisch, sinnvoll, verständlich und nur zu unser aller Bestem.
    Wir werden noch viel Mut und Kraft brauchen um diese schwierige Zeit zu überstehen.
    Einsicht - Rückzug, Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit für andere und sich sind nun Charaktereigenschaften die sich bewähren müssen.
    ich wünsche sie allen....danke
    herzlichst angelface

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    1. kleiner Nachtrag, den ich vergessen hatte:
      ( übrigens - " das Glück der anderen" von Stewart O`Nan habe ich von unbekannter Adresse zugeschickt bekommen, keine Ahnung wer wollte dass ich es lese, es war weder Name noch Adressat angegeben, ich kannte es noch nicht, ist aber heute mein Leseexemplar auf das ich mich freue, denn die Bibliothek wie jedes andre öffentliche Amt, hat für Monate vorsorglich geschlossen....)

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  4. Liebe Elisabeth wie immer berühren mich deine Worte, deine Text und deine Bilder.
    Heute ganz besonders. Ich verspüre sehr viel Demut und bin auch sehr empfindsam es schmerzt mich so sehr was wir Mutter Erde alles angetan haben und auch wieder anrichten werden wenn wir wieder aufatmen dürfen.
    Manchmal denke ich, ich passe nicht in diese Welt die so sehr getrieben und so brutal ist und keinen Respekt vor nichts hat.
    Gestern habe ich mir auf 3sat eine Doku angesehen Klimafluch und Klimaflucht, es ist so entsetzlich für mich zu sehen was ich ja immer befürchte.
    Ich bin sehr viel in meinem Garten und ja heute hatte ich sehr ähnliche Gedanken wie du..
    Ich bin sehr Dankbar, dass es Menschen wie dich in dieser Welt gibt. Edith

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  5. Liebe Elisabeth,
    während sich der Gros der Bevölkerung Wehklagend und Nägelkauend die Hände ringt, scheint unsere Umwelt auf- und tief durchzuatmen. Bei uns gibt es zwar noch keine wirklichen Ausgangsbeschränkungen, aber das soziale, "reale" Leben wird definitiv ruhiger. Wohl dem, der mit sich selbst klar kommt und die Zeit mit sich und seinem (wie auch immer gearteten) Mitbewohner zu nutzen weiß. Ich habe damit kein Problem. Und auch die Hysterie und der Hamsterzwang sind bisher spurlos an mir vorbei gegangen. In sofern - machen wir das Beste aus der Situation und ein dickes DANKE an alle, die nicht dem widerlichen Egoismus anheim fallen, Klopapier leerkaufen und bei einem Eis Mittags im Café sitzen.
    Stay at home! Seid guten Mutes und fahrt mal ein wenig runter. Tut nicht nur der Umwelt gut...
    Danke Elisabeth, dass Du als gutes Beispiel voran gehst.
    Liebe Grüße,
    Krümel

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  6. Wunderbarer Text, für den ich dir Danke und den ich noch verlinken werde! Ich muss jetzt unbedingt einen Brief an meine älteste Enkelin schreiben...
    😘
    Astrid

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  7. liebe Elisabeth
    so wundervoll und voller Herzenswärme hast du das geschrieben
    das kann ich voll und ganz unterschreiben
    dazu die schönen Bilder die das Herz erfreuen
    zum putzen habe ich gar keine Zeit ;)
    ich wollte noch einige Blogbeiträge schreiben die bisher liegen geblieben sind
    hoffentlich lernen die Menschen wirklich etwas aus dieser Kriese
    viele können leider nicht damit umgehen aus der Hektik und dem Rummel
    auf sich selbst "zurückgeworfen" zu werden
    sie können mit sich nichts anfangen und vor allem beunruhigt es sie mit sich selbst und ihren Gedanken alleine zu sein
    wir gut tut es da jemanden wie dich zu lesen
    der in sich selber ruht und gefestigt ist
    pass weiter gut auf dich auf

    Rosi

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  8. Liebe Elisabeth,
    ja,
    ich bleibe auch Optimist und hoffe,
    dass es bald vorüber ist,
    dass wir/du/ihr gesund da durch kommt.

    Schön, wer Hobbys und Garten hat und sich beschäftigen kann, man wird sich von einer anderen Seite kennenlernen müssen.
    Alles Liebe Gabi

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  9. Hallo Elisabeth, herzerfrischend Deine Kommentare zur weltweiten Lage. Du hast schon recht, das all diejenigen die einen "Freilauf" haben, prädestiniert sind. Ich genieße diese Zeit der Stille und erlebe auch wie die Natur sich neu und frisch anfühlt. Wir sollten öfters so eine Auszeit ins leben rufen. Früher gab es die Autofreien Sonntage, das wäre doch mal wieder eine Idee.
    LG...Stephanie

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  10. Dear Elizabeth,
    your words 'stay at home' are right, we all must take care of ourselves, do not infect others. You're lucky to have possibility to garden in these spring days. Love your first photo - snowdrops are wonderful vernal flowers.
    Keep your health.

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  11. Liebe Elisabeth,
    danke für die lieben Worte, die tun im Moment richtig gut.
    Leider ist mein Garten nicht so groß, dass ich mich so richtig drin verzetteln kann, aber ich tue mein Bestes, um jeden Tag zu etwas Besonderes zu machen.
    Und wenn wir alle gesund bleiben möchten, müssen wir halt handeln.
    Dir weiterhin eine gute Zeit, pass auf Dich auf, lieben Gruß
    Nicole

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  12. Liebe Elisabeth,
    wie immer findest du richtige und wohltuende Worte. Gäbe es mehr Menschen wie dich, wäre die Welt eine bessere.
    Wir in Deutschland haben ja - noch - nicht die Ausgangssperre, aber die wird auch noch kommen, weil manche sich einfach nicht vernünftig verhalten können. Ich habe keine Probleme damit, daheim zu bleiben. Ich habe jede Menge Dinge, die ich zu erledigen hätte. Mir tun Leute leid, die mit sich selbst nichts anfangen können. Hoffentlich gewinnt der gesunde Menschenverstand irgendwann wieder die Oberhand!
    Paßt auf euch auf und bleibt gesund!
    Liebe Grüße vom HirschEngelchen
    Anka

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  13. Liebe Elisabeth,
    du beschreibst ganz wunderbar, was uns da gerade passiert. Die Arbeit im Garten ist eine willkommene Ablenkung von all den schlimmen Nachrichten. Das erzwungene Innehalten zu nutzen für alles, wofür sonst keine Zeit ist, ist eine gute Sache.
    Der Frühling naht in Riesenschritten und scheint uns trösten zu wollen in dieser verrückten Zeit.
    Pass gut auf dich auf und bleib gesund.
    Liebe Grüße
    Heike

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  14. We did our food shopping today. Chatting (at a distance) to a shop assistant - she said people are so angry, they swear at her!
    Hugely grateful that our 'stay at home' includes a garden to escape in. Not a 32nd floor flat in Hong Kong

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  15. Liebe Elisabeth,
    deine Worte berühren mich und ich bin auch froh hier in der Bloggerwelt zu sein und ein miteinander zu fühlen. Danke für dein Posting!Ich möchte auch aufräumen und malen mehr.
    Pass auf dich auf und bleibe gesund!
    Lieben Gruss Elke

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  16. Was für ein wunderbarer Post. Du hast es so gut in Worte gefasst, was mir in den letzten Tagen durch den Kopf ging. Sich um andere kümmern, auch wenn es heißt Abstand halten, sich Gedanken machen, aber nicht in Panik verfallen und hamstern ohne Ende. Positiv bleiben und dankbar für all das Gute, das in unserem Leben ist. Danke für diesen zu Herzen gehenden Post. Du bist einfach toll! Umarme dich(virtuell geht das :-) ) Yvonne

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  17. Hallo liebe Elisabeth,
    das hast Du so schön geschrieben. Man hätte es einfach nicht besser auf den Punkt bringen können.
    Ja, alles ist so neu und ungewöhnlich für uns alle.
    Putzen, aufräumen, ausräumen, ausmisten, .... all das will ich eigentlich auch noch machen. Die Zeit nutzen - denn sie wird hoffentlich nicht mehr so schnell wiederkommen.
    Pass bitte auf Dich und Deine Lieben auf.
    Alles Liebe
    ANi

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  18. liebe Elisabeth,
    wieder so wundervoll geschrieben, auch ich war heute nach der Arbeit draußen im Garten, um einfach zu spüren, dass der Frühling kommt und den Alltag ein bisschen zu vergessen. Es hat gut getan!
    Pass gut auf Dich auf und ein wunderschönes Wochenende
    liebe Grüße
    Gerti

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  19. Liebe Elisabeth!
    Es ist schon eine komische Zeit in der wir gerade leben! Manchmal kommt es mir vor wie in einem Film, wenn ich durch Gmunden fahre und es ist fast ausgestorben, obwohl es sonst immer so zugeht. Aber ich bin auch überzeugt, nur wenn wir alle zuhause bleiben und den Anweisungen Folge leisten, dann werden wir es halbwegs gut überstehen. Ich muss leider arbeiten, die Automobilbranche scheint wohl überlebensnotwendig zu sein. Aber zum Glück habe ich ein Büro für mich alleine und kann den Kontakt zu Kollegen weitgehendst vermeiden.
    Ich wünsche dir alles Gute und bleib gesund!
    LG Daniela

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  20. Liebste Malielisabeth,
    bei mir rennst du offene Türen ein ;-)) Wir sehen unsere Situation hier auch ziemlich entspannt. Und Sauerteig haben wir auch - allerdings mussten wir ihn nicht erst neu ansetzen, sondern nur füttern - wir haben ja vor kurzem erst einen Brotbackkurs gemacht und da dann auch gleich hellen und dunklen Sauerteig von unserer Backlehrerin mitbekommen. Vorgestern haben wir die ersten Handsemmerln unseres Lebens geschaffen, das macht wunderbar stolz! Allerdings bin ich dadurch (und weil wir mit Maxwell wegen Zahnweh zur Tierärztin mussten und weil ich viel allein walken geh, während Edi läuft und weil wir an jedem Tag das Online-Training von Mrs.Sp*rty oder von einer Yogaseite machen) noch gar nicht viel zum Putzen gekommen... Aber wie du sagst, es kommt eh niemand auf Besuch, also ist es auch nicht so wichtig, wenn's nicht so picobello aussieht ;-))
    Liebe Grüße und bleib gesund,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2020/03/corona-extra-1-die-stade-zeit-wird.html

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  21. Liebe Elisabeth,
    so eine Zeit wie diese, hat wohl noch niemand erlebt. Sie ist vollkommen neu und zudem gefährlich. Ich halte Angst nicht in jedem Fall für einen schlechten Ratgeber. Sie soll uns warnen und uns zu Handlungen anhalten, die nicht nur uns schützen sondern auch die Gemeinschaft, in der wir leben. Nur wenn Angst in Panik umschlägt wird es unsinnig.
    Der Begriff Social Distancing gefällt mir überhaupt nicht. Er drückt im Deutschen etwas aus, was wir jetzt ja gerade nicht haben wollen: Soziale Distanz. In der Krise wollen wir doch gerade in sozialer Hinsicht für einander da sein, und nur körperlich Abstand halten.
    Wir können wirklich froh sein, dass wir einen Garten haben, jetzt ist so ein Gehege noch wertvoller.
    Pass auf Dich auf und bleib gesund.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang
    P.S. Und danke für die Leseliste.

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  22. Liebe Elisabeth,
    deine Zeilen und Bilder berühren...es ist eine eher "unwirkliche" Zeit und nichts desto trotz können wir eine Menge tun um gesund zu bleiben. Dazu gehört hier in NRW auch das Kontaktverbot und so genieße ich den Garten und kreative Indoor-Aktivitäten. Der Garten ist Gold wert und hier im eher ländlichen Raum bin ich schon in einer priviligierten Situation, dafür bin ich sehr dankbar. Sehen wir es trotz aller Auswirkungen positiv, denn wir können es nun mal nicht ändern und jeder Seelenschmeichler - so wie deine Bilder - ist willkommen.
    Pass auf dich auf und bleib gesund, Marita

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  23. Liebe Elisabeth, toller Text!
    Bis jetzt haben wir alle viel Glück. Aber auch bei uns wird es wohl noch schlimmer kommen. Aber wir haben troztzdem so ein Riesenglück mit unseren Gärten und können schneller mal raus und richtig durchatmen, als viele andere.
    Ganz viele liebe Grüße von der Urte
    und bleibt gesund!

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  24. Liebe Elisabeth,
    herzlichen Dank für diese wunderbaren Worte!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen sonnigen Sonntag!
    ♥️ Allerliebste Grüße, paß gut auf Dich auf und bleib gesund,Claudia ♥️

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